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Fargate in the media
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«New Markets»
Payback für Fargate-Investoren
Mehr als vier Millionen Franken hat die Zürcher Fargate
– ein Unternehmen, das Schweizer KMU bei der Erschliessung neuer
Exportmärkte unterstützt – im vergangenen Winter am Kapitalmarkt
generiert. «Zu dieser Zeit hätten wir noch wesentlich mehr Geld reinholen
können», sagt Daniel Isler, zusammen mit Heinz Zürcher Geschäftsführer
und Gründer des 1997 gegründeten Start-ups. Das Geld sollte in den Ausbau
des globalen Agentennetzes und in die IT-Plattform für das internationale
Projektmanagement fliessen. «Doch dann sind viele Firmen mit Exportpotenzial
auf die Investitionsbremse gestanden», blickt Isler zurück. Etliche Firmen
hätten nun das Geld der Investoren in ein flächendeckendes Marketing
gesteckt und zu einer «make or break it»-Strategie angesetzt. Nicht so
Fargate. Isler und Zürcher stellten fest, dass sie auch bei gemässigtem
Kundenzuwachs auf ein gutes und rentables Wachstum rechnen konnten. Denn das
Geschäftsmodell sieht vor, dass sich die Zusammenarbeit mit den Kunden über
Jahre erstreckt und sich mit jedem neu in Angriff genommenen Markt ausweitet.
Deshalb entschloss sich der Betrieb mit aktuell zehn Mitarbeitern zu einem
durchaus originellen Schritt: Er erstattete den Investoren, fünf namhaften
Schweizer Business-Angels, ein Teil ihres Geldes zurück. Das Aktienkapital
wurde von fünf auf eine Million Franken reduziert, und dies bei
gleichbleibenden Beteiligungsverhältnissen. «Die Investoren haben die
Hände frei für neue Engagements, und wir haben gezeigt, dass wir nicht am
schnellen Geld, sondern vor allem an einem soliden Firmenaufbau interessiert
sind», kommentiert Isler.
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