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Internet Newsletter der Fargate AG |
Nummer 35 · Juli 2005 |
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[ANREDE] Nachdem sich Fargate ursprünglich auf den Aufbau von Exportgeschäften beschränkte, wickeln wir seit einigen Monaten zunehmend mehr Outsourcing-Projekte ab: Schweizer KMU wollen die Beschaffung von Teilen sowie die Abwicklung von Fertigungs- und Büroaufgaben in Billiglohnländer auslagern. Wir können ihnen dabei helfen. Viel Spass bei der Lektüre! Inhalt:
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KMU lassen Industrieteile in China fertigen Alles spricht von kostengünstigen Fertigungsprozessen in China. Doch wer kennt in seinem persönlichen Umfeld ein Schweizer KMU, das tatsächlich schon einmal Teile in China hat fertigen lassen? Fargate hat ihr internationales Netzwerk mit Satelliten erweitert, die sich auf die Beschaffung von Teilen in Asien spezialisiert haben. Unser Unternehmen ist mit dem Aufbau von internationalen Exportkanälen gross geworden. In letzter Zeit mehrten sich die Anfragen nach Möglichkeiten, Teile in Fernost produzieren zu lassen. Der unaufhaltsam wachsende Kostendruck zwingt produzierende KMU zum Handeln. Für viele traditionsreiche Fertiger gilt bereits heute: «Friss oder stirb!» Oder etwas konkreter in Bezug auf die Globalisierung: Rechtzeitig aufspringen statt zu lange lamentieren. Fargate-Satelliten: Beschaffungshelfer in China Wie geht ein KMU vor? Zuerst muss ein geeigneter Lieferant in China gefunden werden. Aufgrund der geografischen und kulturellen Distanz ist dabei ein Kontaktaufbau von der Schweiz aus praktisch hoffnungslos. Das KMU braucht einen verlässlichen «Bauführer» in China, der die gesamte Abwicklung der Aufträge im Interesse seines Schweizer Auftraggebers bewerkstelligt. Fargate managed den gesamten Prozess - von der Bestellungsaufnahme in der Schweiz, über die Überwachung der Produktion, die Sicherung der Qualität, die Lieferung der Teile bis hin zum Trouble Shooting vor Ort. Kosteneinsparung: 25% - 60% Prozent Die Löhne in der Fertigungsindustrie liegen in China bekannterweise unter zehn Prozent des Schweizer Niveaus (http://laborsta.ilo.org). Bei der Beschaffung in China fallen infolge der internationalen Auftragsabwicklung zusätzliche Koordinationsaufwände an. Trotzdem sind Einsparungen von 25 bis 60 Prozent die Regel. Die grössten Kostenvorteile ergeben sich bei Komponenten mit grossem Anteil an Handarbeit wie etwa der Montage komplexer Baugruppen. Einstieg: Wirtschaftlichkeitsrechnung für < 3'000 CHF Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es: Interessiert sich ein produzierendes KMU für die kostengünstige Beschaffung der Teile in China, so kann es für ein erstes Pilotteil eine ausführliche Lieferanten- und Preisabklärung vornehmen lassen. Dies liefert ihm klare Fakten und Vergleichswerte in Form einer Wirtschaftlichkeitsrechnung. Zusammen mit konkreten Vorgehensvorschlägen ergibt dies eine solide Entscheidungsbasis für weitere konkrete Schritte bei kalkulierbarem Risiko und Kostenbudget. Diesen ersten Schritt in Richtung China bieten wir zu einem fairen Einstiegspreis von weniger als 3'000 CHF an. |
Früher bei McKinsey, heute zupackender Unternehmer: Fargate-Satellit ALB (links) organisiert für Schweizer KMU das Sourcing von kostengünstigen Teilen in China. Hier mit Fargate COO Fredi Schmidli am 15. Juli nach einem Treffen im Zürcher Technopark. In Shanghai: Ein Mitarbeiter unseres Satelliten erklärt dem Manager des chinesischen Produzenten (rechts) das Teil, das der Schweizer Auftraggeber in China fertigen lassen will. |
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TISSUPOR mit Fargate in ganz Lateinamerika Unser Satellit in Argentinien hat für unseren langjährigen Kunden TISSUPOR AG das Zielgebiet auf ganz Lateinamerika ausgeweitet. Ein gutes Beispiel dafür, wie Schweizer KMU ihre Auslandaktivitäten mit Hilfe unseres Netzwerkes organisch ausbauen können. Ein Vorteil von Fargate ist, dass wir für unsere Kunden mit mehreren Satelliten gleichzeitig verschiedene Märkte vorsondieren können. Bei dieser Gelegenheit trennt sich schnell die Spreu vom Weizen. Die Kunden können die viel versprechendsten Satelliten heraus picken und mit ihnen in die zweite Phase gehen - die eigentliche Marktbearbeitung. Unsere Kunden können mehrere Satelliten testen Unser Argentinien-Satellit EAO ist ein schönes Beispiel für diese «Best Practice» Methode. Im Mandat unseres Kunden TISSUPOR ist er in den ersten Monaten durch seine Kompetenz und sein Engagement aufgefallen. Seine Leistung war so überzeugend, dass er nun als Vermittlungsagent für ganz Lateinamerika eingesetzt wird. Er organisierte jüngst in eigener Regie einen professionellen TISSUPOR-Auftritt am internationalen Venenforum in Kolumbien. |
Argentinien-Satellit EAO für unseren Kunden TISSUPOR AG im Einsatz an der Front: EAO arbeitet eng mit Spitalärzten zusammen und kann so die Markteinführung der Schweizer Medizinalprodukte effektiv unterstützen. |
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Ein Drittel unserer 150 Satelliten sind Schweizer Unsere Stützpunkte im Ausland müssen sowohl die Schweizer als auch die lokale Geschäftskultur bestens kennen. Sie sind damit eigentliche Geschäftskultur-Dolmetscher. Fargate baut für Schweizer KMU neue Exportgeschäfte in fernen Ländern auf. Ob wir für einen Auftraggeber nachhaltige Exportumsätze generieren können, hängt schlussendlich an der Person unseres Satelliten vor Ort. Er muss über Monate hinweg zwischen den beiden Mentalitäten vermitteln: Dem Schweizer Exporteur und dem ausländischen Importeur. Und er muss auf beiden Seiten als «eigener Mann mit profunden Kenntnissen der Gegenseite» empfunden werden. Vertraute und verlässliche Stützpunkte in der Fremde Rund 50 unserer 150 ausländischen Vertragspartner sind Schweizer Bürger. Die anderen beiden Drittel sind Bürger des jeweiligen Zielmarktes, haben jedoch länger in der Schweiz gearbeitet oder kennen die Schweizer Geschäftswelt aus anderen Zusammenhängen sehr gut. Die meisten unserer Satelliten können auf langjährige Karrieren bei international tätigen Firmen zurückblicken. Irgendwann in ihrer Laufbahn kam der Punkt, wo sie ihre Erfahrungen und Beziehungen als eigenverantwortliche Unternehmer nutzen wollten. Fargate bietet ihnen dabei die Verbindung zum Schweizer KMU-Markt. Vor 30 Jahren ausgewandert Der rechts oben abgebildete Satellit GMU ist seit 2001 für Fargate im Einsatz. Er hat letztes Jahr für unseren Auftraggeber Confiseur Läderach AG erfolgreich das Exportgeschäft in Australien lanciert. Bereits in den 70er Jahren ist er mit seiner Frau nach «down under» ausgewandert. Die inzwischen 29-jährige Tochter spricht nur noch gebrochen Schweizerdeutsch. Trotzdem kennt der gewiefte Geschäftsmann die Schweizer Kultur immer noch bestens und kann die Vorhaben unserer Auftraggeber entsprechend gut «abholen» und im Zielmarkt zum Erfolg führen. |
Vor 30 Jahren ausgewanderte Schweizer: Astralien-Satellit GMU (2. v. r.) und seine Frau trafen am 15. Juli Roland Bachmann, Export Manager von Confiseur Läderach und Daniel Isler von Fargate. Drei Schweizer Daniels mit ähnlichen Frisuren: Die Ausland-Satelliten DSI (Baltikum) und DRE (Russland) bei einem Projektmeeting im Zürcher Büro der Fargate. |
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Fargate: «Wichtigster privater Exportberater» 2003 beauftragte der Bundesrat die Eidgenössische Finanzkontrolle mit der Erarbeitung einer umfassenden Studie über die Schweizer Exportförderung. Die Resultate, die dem Parlament bereits 2004 präsentiert wurden, sind inzwischen auch im Internet abrufbar. Offizielle Würdigung durch Bundesstudie Für Fargate war der Bericht ein Meilenstein, weil darin unsere führende Position unter den privaten Exportberatern herausgestrichen wurde. Die Studie verglich Fargate dabei mit Organisationen wie Osec, Handelskammern, Branchenverbänden, Banken und Spediteuren. |
Die detaillierte Studie des Bundes (73 Seiten, PDF) streicht die Rolle von Fargate in der privaten Exportförderung heraus. |
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Neuer Unternehmerzirkel im Technopark Im Technopark Zürich hat sich Anfang 2005 eine neue Gruppe von innovativen Unternehmern zusammengeschlossen. Die Vorstellung neuer Konzepte steht dabei genauso auf der Agenda wie die gemeinsame Entwicklung neuer Ideen. Führungspersonen sind mit ihren geschäftlichen Problemen oft auf sich allein gestellt, denn mit den eigenen Mitarbeitern, Kunden oder Lieferanten kann sich der Unternehmer in heiklen Fragen nicht austauschen. Sie alle vertreten unterschiedliche Interessen. Seinen engsten Vertrauten im privaten Umfeld wiederum fehlt in der Regel die nötige Sachkompetenz, um im konkreten Fall entscheidende Hilfe leisten zu können. Innovationsaustausch und Ideengenerator Was liegt also näher als ein Zusammenschluss von Gleichgesinnten, die nicht in einer direkten Geschäftsbeziehung stehen? Vor diesem Hintergrund initiierte der Marketing-Spezialist Heinz Ruesch den «High Tech Business Circle» (HTBC), der heute massgeblich durch die Stiftung Technopark unterstützt wird. Die meisten der 30 Mitglieder sind Unternehmer aus dem Technopark Zürich. Aber auch ein renommierter Wirtschaftsjournalist ist mit von der Partie. Die Seele des Unternehmens Im Rahmen des HTBC wurde beispielsweise folgendes Thema erörtert (vgl. rechts unten): «Welches ist die Seele eines Unternehmens? Wie kann sich diese geschäftsfördernd auswirken? Wie können diese Einsichten systematisch genutzt werden?» Das entsprechende Referat wurde inzwischen bereits weiter entwickelt und in eine MBA-Vorlesung eingebaut. Die aufgestellten Thesen werden anhand des Werdeganges der Fargate praktisch illustriert. |
HTBC-Initiant Heinz Ruesch (rechts), mit Lesley Spiegel, Direktorin der Stiftung Technopark Zürich und HTBC-Mitglied Daniel Isler. Referat von Daniel Isler anlässlich der HTBC-Veranstaltung vom 17.5.2005. |
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