Internet Newsletter der Fargate AG

Nummer 33 · November 2004

Liebe Leser,

Unser Newsletter kommt in einem neuen Kleid daher. Das neue Erscheinungsbild steht für eine neue Ära unseres Unternehmens. Fargate ist erwachsen geworden.

Viel Spass bei der Lektüre!


Daniel Isler, CEO

Wir gehen bis in den Operationssaal

Unser Unternehmen unterstützt die Exportvorhaben von Schweizer KMU stets sehr umsetzungsorientiert. Bei vielen Exportberatern hört die Dienstleistung mit dem Vermitteln von Adressen auf. Bei uns fängt die Arbeit dann erst so richtig an.

Will ein Schweizer KMU einen ausländischen Markt erobern, so kann die richtige Unterstützung im Zielmarkt zum entscheidenden Erfolgsfaktor werden. Unsere Stützpunkte im Ausland sind tatkräftige Bauführer einer Exporterschliessung vor Ort. Bei uns stehen erfahrene Geschäftsprofis im Einsatz, die direkt im Feld agieren. Es sind unnachgiebige Projektmanager, die ein internationales Geschäft über mehrere Monate Schritt für Schritt aufbauen können, bis schliesslich der erste Auslandumsatz zurück in die Schweiz fliesst.

Nicht locker lassen, bis die ersten Umsätze fliessen

Ein Geheimnis unseres Erfolgs liegt im letzten Teil der Exportbrücke: Viele Auslandvorhaben von Schweizer KMU kommen anfänglich gut voran. Es geht hin bis zu konkreten Adressen, ersten E-mail-Kontakten, persönlichen Treffen oder gar ersten Testbestellungen. Die Kunst im Exportaufbau besteht jedoch darin, nach diesem Vorstadium tatsächlich auch eine substanzielle und nachhaltige Umsatzbeziehung etablieren zu können. Denn: Eine 90-prozentige Brücke ist mit Blick auf den Return on Investment so gut wie keine Brücke. Oder anders gesagt: Viel Aufwand und Null Ertrag.

Die Geschäftsentwicklung vorantreiben

Wir bauen die Exportkanäle unserer Auftraggeber zu erfolgsabhängigen Konditionen auf. Das heisst, je schneller wir für ein Schweizer KMU Exportumsätze generieren können und je grösser und nachhaltiger diese sind, desto höher ist auch unsere befristete Umsatzprovision. Damit haben wir selbstredend ein eigenes Interesse daran, die Entwicklung eines Exportgeschäfts stetig voranzutreiben. Im Falle unseres argentinischen Satelliten EAO (vgl. Bilder) ging dies soweit, dass er über mehrere Monate die Behandlung verschiedener Patienten direkt im Spital mitverfolgte und daraus wertvolle Feedbacks für den Schweizer Hersteller ableiten konnte. Zudem entstand eine eindrückliche Dokumentation von praktischen Einsatzmöglichkeiten, die nun wiederum als wirksames Instrument für die Akquisition weiterer Kunden (Spitäler und Kliniken) dient. 

International erfahrene Deal-Markers

Unsere ausländischen Satelliten sind typischerweise ehemalige Manager internationaler Firmen, die nun ihre Markterfahrungen und Netzwerke als unabhängige Unternehmer nutzen. Am Beispiel des Satelliten EAO: Der 55-jährige Schweizer arbeitete während 20 Jahren in Lateinamerika. Unter anderem war er dabei im internationalen Marketing eines Schweizer Pharma-Konzerns. Er weiss somit bestens, wie man im Ausland mit Schweizer Produkten Umsätze generieren kann. Nebst einem guten Zugang zu Schlüsselpersonen im Markt braucht es auch eine unermüdliche und zielgerichtete Nachbearbeitung der Kontakte, bis schliesslich die erste Lieferung des Schweizer Exporteurs verbucht werden kann.

» TISSUPOR AG (Fargate-Kunde) 

Etappe 1: Unser Argentinien-Satellit EAO (rechts) holt sich im Fargate-Büro in Zürich den Auftrag unseres Kunden Dr. Mario F. Billia, CEO TISSUPOR AG, ab.

Etappe 2: Unser Satellit bearbeitet in Argentinien über mehrere Monate potenzielle Marktpartner, bis die ersten Exportumsätze für TISSUPOR realisiert werden können – hier mit einem eigenen Messestand in Buenos Aires.

Etappe 3: Unser Satellit bleibt langfristig direkt an der Kundenfront für TISSUPOR aktiv, um die Entwicklung der Exportabsätze zu forcieren – hier beim Einsatz der TISSUPOR-Produkte in einem Operationssaal in Buenos Aires.


Produktionsauslagerung nach Osteuropa

Wir erhalten vermehrt Anfragen von Schweizer KMU, die ihre Produktion nach Osteuropa auslagern wollen. Nachdem diese Länder als Exportmärkte bisher wenig gefragt waren, bekommen sie nun als Outsourcing-Ziele eine völlig neue Bedeutung. Einige unserer osteuropäischen Satelliten sind denn auch veritable Outsourcing-Profis.

Osteuropa liegt nun mal näher bei der Schweiz als der ferne Osten – sowohl geografisch als auch kulturell. Gilt für grosse Unternehmen seit einiger Zeit China als klarer Favorit für kostengünstige Produktionsstätten, so verlagern KMU ihre Fabrikationen zunehmend in osteuropäische Länder. Nicht zuletzt aufgrund der Osterweiterung der EU entwickelt sich die dortige Industrie bisweilen mit erstaunlichem Tempo.

Traditionsreiche Mittelständler mit dem Rücken zur Wand

Kleingewerbliche Werkstätten spüren den Preisdruck der Globalisierung weniger, weil sie sich auf kleinere Individualaufträge beschränken können. Wo jedoch in grösseren Mengen produziert und montiert wird, geraten Schweizer Industriebetriebe zunehmend unter Preisdruck. Die ersten KMU haben bereits grössere Teile ihrer Fertigung in den Osten ausgelagert und können nun ihre Preise massiv senken. Die Vorreiter dieser neuen Industriegeneration legen im Schnellgang Marktanteile zu. Und zwar auf Kosten der Betriebe alter Schule. Der Markt ist gnadenlos.

Kein vorübergehendes Phänomen

Wer die Auftragsrückgänge lediglich einer vorübergehend schlechten Konjunktur zuschreibt, könnte in wenigen Jahren böse erwachen. Der Trend zu internationalen Firmenstrukturen wird die Schweizer Mittelständler nachhaltig verändern. In zehn Jahren wird es für viele KMU selbstverständlich sein, dass sie auf Produktionsteams in Osteuropa oder Fernost zugreifen können. Der Abbau der Handelshemmnisse (z.B. innerhalb der EU) und die Entwicklung der Kommunikationstechnologie (z.B. Video Conferencing via Internet) sind massgebliche Beschleuniger dieses Trends.


» Erfahrungsbericht unseres Litauen-Satelliten DSI (PDF 20 KB) 

Videokurzportraits (SF DRS, Sendung Quer):

» Estland

» Lettland

» Littauen

» Polen

» Tschechien & Slowakei

Litauen: Annähernd schweizerisches Qualitätsniveau zu rund 20 % der hiesigen Lohnkosten (Bild: www.megrame.lt).

Sicht auf die litauische Hauptstadt Vilnius. Das neue EU-Mitglied Litauen ist etwas grösser wie die Schweiz, hat aber nur halb so viele Einwohner.

Am 23.11.2004: Unser Litauen-Satellit DSI (rechts) mit Projektleiter Beat Widmer bei einer Projektbesprechung in Glarus.


Zollformalitäten in 240 Ländern

Seit 10 Jahren bietet die Solothurner Handelskammer (SOHK) eine Dokumentation an, welche die wichtigsten Zollformalitäten für den Export in 240 Länder enthält.

Die neuste CD-ROM Ausgabe 2004/05 kann über die nachfolgende Internet-Adresse bestellt werden.
             

» SOHK: Musterseite Ägypten (PDF)

» SOHK: Bestellformular (HTML)

Welche Dokumente sind beispielsweise notwendig, wenn ein Schweizer KMU nach Ägypten exportieren will?


Fargate mit neuem Erscheinungsbild

Am 18. November haben wir anlässlich unseres sechsten Geburtstags einen neuen Internet-Auftritt aufgeschaltet. Das wollten wir uns leisten. Denn Fargate hat sich nach einer stürmischen Aufbauzeit inzwischen als feste Grösse im Schweizer Markt etabliert.

Unser Unternehmen wäre in dieser Form vor 10 Jahren noch kaum denkbar gewesen. Bei der Koordination unseres weltweiten Satellitennetzes und der Kommunikation nach aussen (z.B. Fargazette) ist das Internet bei Fargate ein wichtiges Werkzeug geworden. Auch oder gerade weil unser grösstes Kapital die Personen im fernen Ausland sind, welche die internationalen Geschäfte unserer Schweizer Kunden vor Ort aufbauen.

Ein passendes Kleid

Die Gestaltung eines Firmenauftritts ist stets auch mit einem intensiven Selbstreflexionsprozess verbunden. Wer sind wir? Was bieten wir? Wohin wollen wir? Die Struktur und der Inhalt der Informationen muss dabei genauso stimmen wie die Atmosphäre, die durch die Grafik und das Layout geprägt wird. Obwohl für den Kunden schlussendlich die Leistung zählt, kann das Erscheinungsbild viel über ein Unternehmen aussagen. Von vielen Unternehmen kennt man weder die Betriebsräumlichkeiten, noch die verschiedenen Mitarbeiter sondern lediglich die Website. Und dieses Bild verankert sich im Hinterkopf.


» Neue Fargate Homepage

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Fargate Website 2001

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Fargate Website 2005


Zwei Geheimtipps für Ihre neue Website

Das Gesicht unserer neuen Website ist von einem jungen Webdesigner geprägt worden, der vor einigen Wochen den Sprung in die berufliche Selbständigkeit gewagt hat. Bei der Programmierung setzen wir nach wie vor auf das bewährte Team der Three Way AG.

Pascal Widmer nennt seine neu gegründete Einzelfirma «Abteilung für Gestaltung». Wie es sich für einen begnadeten Designer gehört, arbeitet er in einem eher improvisierten Büro mit schlanken Fixkosten. Für die Kunden heisst das: Professionelle Leistungen zu günstigen Preisen – in einer Zeit mit kleinen Budgets eine interessante Option.

» Abteilung für Gestaltung (Pascal Widmer, Webdesigner)

Bereits gut im Markt etabliert ist die Three Way AG in Windisch/AG. Die zehn Internet-Spezialisten entwickeln Websites auf Basis eines Content Management Systems (CMS). In der Referenzliste finden sich namhafte Kunden wie Migros, VCS, TopTip oder Amag.

» Three Way AG (Web-basierte Datenbank-Lösungen) 

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Grafiker Pascal Widmer vor dem Bild seiner Lieblingsstadt New York im Fargate-Büro Zürich. Er hat das neue Erscheinungsbild von Fargate mitgestaltet.


Was macht Fargate?

Wir arrangieren für Schweizer KMU Geschäftsbeziehungen mit ausländischen Marktpartnern. Dabei arbeiten wir mit einem Netz von 150 Stützpunkten in 40 Ländern.

Kontakt:

Fargate AG, Technopark, CH-8005 Zürich
T +41-44-2 777 222, F +41-44-2 777 229
info@fargate.ch, www.fargate.ch

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